Burgen, Mauern, Haus und Hof

Burg Linn in Krefeld - ältester Turm (Foto: Wilfried Sauter, 2011)

Blicken wir uns um, so haben manche Häuser, Mauern, Befestigungen die Zeiten überstanden und sind teilweise wiederaufgebaut worden. Um das Leben, den Alltag, das Wirtschaften, die Machtverhältnisse in früheren Zeiten soll es hier gehen. Dabei steht der genaue, lupenartige Blick auf eng ungrenzte Ausschnitte und Fragen im Vordergrund, die neben den großen Linien der Geschichte leicht übersehen werden.

Foto oben: Der älteste Turm der Burg Linn, Krefeld (Wilfried Sauter, 2011)

Wie funktionierte eine Burg?

Die mächtige Isenburg oberhalb der Ruhr bei Hattingen wurde, nur wenige Jahre nach dem Bau, 1225/26 systematisch zerstört. Ein Bild der früheren Burganlage lässt sich anhand der freigelegten Grundmauern nur in Grundrissen rekonstruieren. Aber die Auswertung vorhandener Spuren kann mit Überlegungen verbunden werden, wie Leben und Herrschaft in und mit der Burg ausgesehen haben könnten. Mehr dazu im Video.

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ÜberLeben im Viertel

Der Fotograf Heinrich Buhr (1902-1980) wohnte seit den 1930er Jahren im Essener Südviertel. Er dokumentierte, wie sein Lebensumfeld im NS-Krieg in Schutt und Asche sank - und dann aus den Trümmern die Stadt wieder aufwuchs. Seine Tochter Ursula stellte die Bilder für ein Projekt in Heinrich Buhrs Viertel zur Verfügung. Es entstand für alle Beteiligten eine Vorstellung vom Wahnsinn des Krieges und der Verletzlichkeit des Friedens.

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